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Jede Krankheit hat Ursachen,
auch wenn sie dem einzelnen unbekannt sind.
Nur eine Behandlung die die Ursachen berücksichtigt,
ist eine
Heilbehandlung.
MAX OTTO BRUKER

 

Wie die Ernährungstherapie Öl-Eiweiss-Kost Krankheiten heilt

Siehe weiters:  " Die Öl-Eiweißkost nach Dr. Johanna Budwig

 

NEU in unserer Praxis:

Bestimmung des Fettsäurestatus mittels eines Blutstropfens -> mehr dazu

 

Esssentielle Fettäuren LA - ALA - GLA - EPA - DHA - CLA

Als essenzielle Fettsäuren bezeichnet man Fettsäuren, die ein Organismus benötigt, aber nicht selbst herstellen kann. Für Säugetieresind Fettsäuren essenziell, die eine oder mehrere Doppelbindungen an höheren Positionen als C-9 (vom Carbonyl-Kohlenstoff aus gezählt) besitzen, da ihnen die Enzyme fehlen, solche Doppelbindungen einzufügen. Für den Menschen essentiell sind dies streng genommen nur Linolsäure und a-Linolensäure. (Wikipedia). Daraus ist derm Menschliche Organismus alle anderen Omega-3-Fettsäuren, die GLA und die CLA selbst herstellen.

Grundsätzlich kann der gesunde, gut versorgte Organismus aus Linolsäure und a-Lininolensäure alle anderen beschriebenen Fettsäuren selbst herstellen mit dem Enzym Delta-6-Desaturase (Leberenzym) welches seine volle Aktivität ab dem 6. Lebensmonat ereicht. Bis dahin erhällt das Kind die benötigtigten FS von der Muttermilch.

Für den Erwachsenen ist wieder einmal eine gesunde Leber das A und O. Damit dieses Enzym auch optimal arbeiten kann benötigt es wiederum verschiedenste Vitamine und Spurenelemente.

Omega 6 Fettsäuren

  • LA - Linolsäure (A für acid - Distelöl, Sonnenblumenöl, Sojaöl, Pflanzenmargarine, Diätmargarine)
  • GLA - Gamma Linolsäure (Nachtkerzenöl, Borrageöl)

Sie sind maßgeblich an der Barrierefunktion der Haut beteiligt. Sie können bei Neurodermitis oder Schuppenflechten helfen, welche u. a. durch eine Mangelernährung essentiellen Fettsäuren bzw. durch mangelhafte Bildung aus diesen (in der Leber durch das Enzym Delta-6-Dehydrogenase) mitausgelöst werden. GLA kommt vor allem in der Naturheilpraxis häufig zum Einsatz bei trockener Haut und Juckreiz. Ebenso wird dies mit Erfolg bei Polyarthritis (entzündliche Erkrankung der Gelenke), Morbus Bechterew (chronisch entzündliche rheumatische Erkrankung der Wirbelsäule), bei hohem Cholesterinspiegel, Pollenallergie und vieles mehr. In den Wechseljahren unterstützt Nachtkerzenöl das hormonelle Gleichgewicht.Sie können gegen Beschwerden helfen, die durch das prämenstruelle Syndrom ausgelöst werden, da sie im Körper als wichtige Gewebehormone fungieren. Vermutlich helfen sie auch bei der Behandlung von Krebs, da sie mindestens ein Enzym blockieren, welches für die Metastasenbildung verantwortlich ist.

  • Arachidonsäure (schlechte - entzündungsfördernde Omega 6 Fettsäure) in Schweineschmalz, -leber, Eigelb, Speck, Erdnussöl) - Cortison z. B. hemmt die auf der Arachidonsäure aufbauende Entzündungskaskade ebenso wie Aspirin, Diclofenac, Ibuprofen und andere Antirheumatika darauf einwirken.)


Omega 3 Fettsäuren

Siehe auch die "Öl-Eiweißkost nach Dr. Johanna Budwig

  • ALA - Alpha-Linolensäure (am höchsten in  Leinöl vorhanden 54,2 g/100g, Rapsöl 9,15 g/100g)
  • EPA - Eicosaentaensäure - siehe weiter unten
  • DHA - Docosahexansäure

CLA - konjungierte Linolsäure (Wirkung auf die Immunfunktion und den Stoffwechsel)

1982 Sternstunde der Fettforschung

 

1982 wurde der Nobelpreis der Medizin (Sune Bergström S, Bengt Ingemar Samuelsson S, John Robert Vane GRB) für die Erfoschung der Eiosanoide (Verbindungen die sich von mehrfach ungesättigten Fettsäuren ableiten lassen) verliehen.  Mit Hilfe des neu entdeckten Musters lassen sich viele, wenn nicht alle Krankheiten, zu einem Gesamtbild verknüpfen, wie es Dr. Budwig bereits in Ihrem Pulikationen ab 1960 darstellte.

Praktisch jede Krankheit, ob Herzleiden, Krebs oder Erkrankungen des Immunsystems (Autoimmunerkrankungen) wie Arthritis und Multipler Sklerose läßt sich auf Molekülebene so verstehen, dass der Körper einfach mehr schlechte als gute Eicosnoide produziert. Für manche Menschen bedeutet dieses Ungleichgewicht - je nach Anlage und Risikofaktoren - Herzleiden, für andere Krebs, Arthritis oder Fettsucht.

 

Umgekehrt heißt eine Neudefinition von Gesundheit im Sinne guter und schlechter Eiosanoide, dass eine einfache, aber elegante Moleküldefiniton von Wohlbefinden existiert: "Wir sind dann gesund, wenn der Körper ausgewogen "gute" und "schlechte" Eicosanoide produziert."

 

 


Studie beweist: Leinsamen kann Lebern retten


Im November 2012 wurde der American Heart Association Scientific Sessions eine Studie vorgestellt, bei der dieses gesunde Lehrstück der Natur sogar bei den extrem gefährdeten Arteriosklerose-Patienten gelang. Arteriosklerose (Arterienverkalkung) ist eine schleichende Erkrankung der Blutgefäße mit schwerwiegenden Folgen wie HerzinfarktSchlaganfall, pAVK, mit Ablagerungen in den Gefäßwänden, die zu Verhärtungen führen. Diese Verhärtungen mindern die Elastizität der Gefäße, die bei hohem Blutdruck besonders benötigt wird. Gefäße können im unelastischen Zustand reißen oder verstopfen (Thrombose).


http://www.epochtimes.de/studie-beweist-leinsamen-kann-leben-retten-1056744.html

 

 



"gute" Omega-3-Fettsäuren

  • hemmen die Blutverklebung
  • fördern die Gefäßerweiterung
  • hemmen Zellwucherungen
  • regulieren Immunantworten bei Autoimmunerkrankungen, Allergien und Immunschwächen
  • wirken Entzündungshemmend
  • verringern Schmerzübertragung
  • Sie dienen als Antioxidazien und können somit Freie Radikale „entgiften“.
  • Sie dienen als Baustoffe von Zellmembranen,
  • sie halten diese Schutzhüllen der Zellen (Zellmembranen) in einer Art „flüssig“ und ermöglichen damit einen reibungslosen Stofftransport in die Zelle, Abtransport aus der Zelle sowie auch eine entsprechende Verformbarkeit der roten Blutkörperchen bei ihrer Wanderung durch die allerfeinsten Körpergefässe. Anders ausgedrückt verhindern sie sogenannte "Verschlackungen".
  • Sie können die Empfindlichkeit für Allergien herab
  • Sie können gegen Depressionen, Ängsten und anderen psychischen Störungen helfen
  • beruhigt hyperaktive Kinder
  • Sie reduzieren das Risiko für Arteriosklerose und Schlaganfall
  • Sie verbessern Cholesterinwerte
  • Schutzwirkung der Omega-3-Fettsäuren auf unsere Telomere erweist sich als lebensverlängernd
  • Omega-3-Fettsäuren stabilisieren die Telomere Diese Untersuchung zeigt, dass Patienten mit einem chronischen Mangel an Omega-3 Fettsäuren über einen Zeitraum von 5 Jahren eine dreifach erhöhte Telomerreduktionsrate im Vergleich zu gesunden Personen aufwiesen.

Omega 3 reduced Telomer shorting Rate bei 62%

In this study, patients with coronary Heart Disease, who were in the lower quartile of marine Omega-3 fatty acid levels had almost triple the rate in telomere length reduction (.13 T/S units) over a five-year span than patients in the upper quartile of marine Omega-3 fatty acid levels (.05 T/S units)1. This translates to a 62% reduction in telomere shortening rate for the upper quartile Omega-3 group.Omega 3s Reduced Telomere Shortening Rate by 62% In Vivo

Omega 3 Substitution Extended Mouse Lifespan By 30%

In this study using rodents, substitution of corn oil with omega-3 fatty acids prolonged life span by approximately one-third2.



"Schlechte" Omega-6-Fettsäuren

  • fördern Blutverklumpungen
  • fördern die Verengung der Blutgefäße (Bluthochdruck)
  • fördern Zellwucherungen
  • unterdrücken Immunantworten
  • wirken entzündungsfördernd
  • verstärken Schmerzübertragung u.v.m.

Erwiesene Wirkung der Omega-3-Fettsäuren bei Erkrankungen - Omega-3-Fettsäuren konnten in Studien positive Wirkung aufzeigen bei:

  • Diabetes
  • Rheuma
  • Herzkreislauferkrankungen - Kammerflimmern, Bluthochdruck, Schlaganfall ...
  • Arteriosklerose
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Alzheimer
  • Gelenkbeschwerden
  • Asthma
  • Bronchitis
  • andere Atemwegserkrankungen
  • Aufmerksamkeitsmangel- und Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHD)
  • Depressionen
  • Psychose
  • Demenz
  • Schuppenflechte und Ekzeme
  • Neurodermitis
  • Nierenerkrankungen
  • Virusinfektionen
  • Sehschwäche
  • Schlafstörungen
  • Magengeschwüre
  • Zwölffingerdarmgeschwüre
  • entzündliche Darmerkrankungen
  • Gastrtitis
  • Morbus Crohn
  • Sehstörungen
  • Schlafstörungen
  • Multiple Sklerose
  • Migräne, Kopfschmerzen
  • Lupus erythematodes (SLE)
  • Osteoporose
  • Prämenstruelles Syndrom (PMS)
  • Krebs / Tumoren (Dickdarmkrebs, Prostatakrebs, Brustkrebs, Hautkrebs)
  • vorzeitige Alterung

 

Linolsäure-Mangel- Symptome

  • Ekzeme
  • Haarverlust
  • Leberstörungen
  • Verhaltensstörungen
  • Nierendegeneration
  • Exessives oder besonders leichtes Schwitzen
  • allgemeine Trockenheit der Drüsen und Schleimhäute
  • Anfälligkeit für Infektionen
  • Wundheilungsstörung bzw. schlechte Wundheilung
  • Sterilität beim Mann
  • Fehlgeburten
  • Artritis-artige Symptome
  • Herz- und Kreislaufprobleme
  • Wachstumsstörungen

 

Aus:Fats that Heal - Fät that Kill
von Udo Erasmus Seite 44-45

 

Alpha-Linolensäure-Mangel-Symptome

  • Wachstumsstörungen
  • Kraftlosigkeit, Schwäche
  • Leistungssörungen des Sehens und Lernschwächen
  • Motorische Störungen
  • kribbeln in Armen und Beinen
  • Verhaltensänderungen

dazu können noch kommen z. B.:

  • hohe Triglyceride
  • Bluthochdruck
  • Blutverklumpungen - Thromboseneigung
  • Entzündungen in Geweben
  • Ödeme
  • Haut-Schleimhaut-Trockenheit
  • Geistige Verschlechterungen - Demenz, Alzheimer ...
  • niedriger Metabolismus
  • Immunstörungen und Immunentgleisungen

 

 

 

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