Naturheilkundlicher Newsletter April 2015 - Heilendes Sonnenlicht 1

 

 

Inhalt:
  1. Angst vor der Sonne - künstlich geschürt Fakten und Zahlen (Link)
  2. Kurze Geschichte der Sonnentherapie
  3. Wie man richtig und gesund Sonnenbadet
  4. Vorträge und Seminare

Hallo Gast!

Kaum haben wir die ersten Sonnentage tönt es aus dem Fernsehen "aber vergessen sie nicht den Sonnenschutz!"

Seit den 80er Jahren hat sich durch Industrie und Medien gesteuert, die Ärzteschaft im Schlepptau eine hirnlose Sonnenangst breit gemacht. Der Aufhänger dazu war der "schwarze Hautkrebs". Und obwohl in der Folgezeit sogar einige Studien veröffentlicht wurden und sogar eine vom AKH gemachte Untersuchung ergab, dass besonders jene an dieser Art Krebs erkranken, die wenig Sonnenlicht abbekommen und auch auch jene bevorzugt an Hautkrebs erkranken die Sonnenschutzmittel großzügig verwenden, wird jährlich fleißig weiter die Angst vor der ach so bösen Sonne geschürt.

Ich sage hier eindrücklich: Lassen Sie sich nicht verrückt machen. Oder modern ausgedrückt: Lasst euch nicht verarschen! Denn nichts anders wird hier seit den 80er Jahren im großen Stil betrieben. Denn die Folgen von mangelndem Sonnenlicht sind bei weiten größer als die geringe Chance dadurch an Hautkrebs zu erkranken. FAKTEN und ZAHLEN

Die große Heilwirkung der Sonne war bis zu den 80er Jahren der Menschheit zu allen Zeiten bekannt. Das geht schon daraus hervor, daß man überall in der Welt Licht- und Sonnengötter anbetete und die Sonne an besonders geweihten Stätten verehrte. Auch die ersten Heilgötter waren Sonnengötter.

Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen über die Anwendung der Sonnenstrahlen zu Heilzwecken finden sich bei dem griechischen Schriftsteller Herodot (gest. 424 v. Ch.). Er spricht davon, dass die Aassyrer und Ägypter zum Zwecke des Sonnenbadens besondere Terrassen besessen hätten. Von den olympischen Athleten wurde verlangt, dass sie zur Kräftigung Sonnenbäder nahmen. So entwickelte sich bei den Griechen und Römern das tägliche Sonnenbad bald zur Gewohnheit. Der Römer Celsius empfiehlt Sonnenbäder für Geschwächte, Fettleibige und Bleichsüchtige.  Nach Plinius (gest. 79 n. Chr) wurde das Sonnenbaden mit Bädern in kaltem Wasser verbunden (man denke an Kneipp, Felke und v.m. in neuerer Zeit). Im 2. Jahrhundert nach Chr. rühmte der Arzt Herodotus Sonnenbäder vor allem für diejenigen, die einer Wiederherstellung und Zunahme der Muskulatur bedürfen.

Im Mittelalter verlor sich allmählich die Kenntnis von der stärkenden und heilenden Bedeutung des Sonnenlichts; nur der arabische Arzt Avicenna (etwa 1000 nC) meinte, dass die Menschen, die sich den Sonnenstrahlen aussetzten und sich dabei in frischer Luft bewegten, vor Krankheit bewahrt blieben. Rechnet man diese Ausnahmen ab, so muß man feststellen, dass etwa 1 1/2 Jahrtausende die Anwendung des Sonnenlichts aus dem Schatz der Heilkunde völlig verschwunden war.

Als erster Europäer empfiehlt der Franzose Faure im Jahre 1774 wieder die Sonnenbestrahlung zu Heilzwecken. Diesen Empfehlungen folgten die berühmten Ärzte wie Hufeland und Cauvin. 1816 erwähnt der Professor für Chemie in Jena, Döbereiner, in seinem Buch "Anleitung zur Darstellung und Anwendung aller Arten der kräftigenden Bäder und Heilwässer, welche für Gesunde und Kranke gebraucht werden", die Sonnenbäder. Nur in Luft, Licht, Erde und Wasser könne der Mensch gedeihen, gesund und froh bleiben. Durch Entfernung vom Licht erkrankten die Menschen, ihre seelischen Kräfte würden dadurch stumpf (heute heißt das "depressive Verstimmung").

1835 empfiehlt Rosenbaum Sonnenbäder gegen Rachitis und Lympfdrüsenstörungen, 1845 Bonnet gegen langwierige Gelenkleiden. 1855 eröffnet Rikli die erste Sonnenbadeanstalt in Geldes im Karin (Schweiz). Auf Rikli aufbauend hat sich die Naturheilbewegung der damaligen Zeit den Sonnenbädern angenommen und überall Luft- und Sonnenbäder eingerichtet, während die Ärzte mit wenigen Ausnahmen von der Bedeutung der Sonne als Heilmittel (wie heute auch) lange Zeit nichts wissen wollte.

Zu großen medizinischen Ehren kam die Sonnenkur zur Behandlung der Tuberkulose in allen ihren Formen.

Den körperlichen Sonnenwirkungen stehen die Seelischen keineswegs nach – was ja schon einiges erahnen lässt. Traurige Gedanken verschwinden bei den meisten Menschen unter der Sonnenbestrahlung, es tritt eine Neigung zu Heiterkeit und Frohsinn auf, ein Optimismus überflutet das Denken an Gegenwart und Zukunft. Neue Pläne erwachen und höhere Ziele werden erkennbar. Spannkraft und Arbeitslust, Selbstvertrauen und Ausdauer vermehren sich Hand in Hand. So wie man seinen Körper auflädt mit einer neuen Lebensenergie, so sickert auch in die Seele hinein eine Kraft der Natur, des schöpferischen Willens, des gläubigen Hoffens wie ein Wunder.

Währende der Sonnenbestrahlung werden die Atemzüge länger und tiefer und entsprechen der seelischen Schwingungslage. Der Appetit steigert sich nach mehrmals wiederholter Bestrahlung und deutet auf Spannkraft und Unternehmungslust hin. Der Schlaf bessert sich, als Ausdruck für die stattgefundene seelische Beruhigung. An diesen Wirkungen, deren Gesamtheit man Wohlbefinden nennt, kann man erahnen, was die Sonnenwirkungen für unseren Körper, unsere Seele und unseren Energiekörper sind.


Nun zum richtigen Umgang mit der Sonne.

- Das Sonnenbad wie es seit alters her empfohlen wird -

Für die Anwendung des Sonnenbades gebt es eigentlich keine bestimmte Jahreszeit. Wann immer wir die Gelegenheit haben, uns zu besonnen, sollten wir von ihr Gebrauch machen.

Die wirksamste Zeit für das Sonnenbad ist von vormittags 10 bis nachmittags 15 Uhr. Man spricht der Sonne des Frühlings, dem aufsteigenden Jahreslicht, eine besonders heilsame Wirkung zu; der Vormittagsonne, dem aufsteigenden Taglicht eine größere, als der Nachmittagssonne, dem absteigenden Taglicht.  Auch wenn die Sonne verdeckt am Himmel steht, können wir ihrer Wirkungen teilhaftig werden. Das Licht des bedeckten Himmels enthält genug Strahlen, die von der Sonne herkommen. Sonnenempfindliche beginnen unter Bäumen. Die Blätter filtern aber lassen noch genug heilkräftige Strahlen hindurch.

Im Winter kann auch künstliche UV-Bestrahlung nach den selben Gesichtspunkten empfohlen werden.

Man meide aber das Sonnenbad unmittelbar nach dem Essen, weil die Sonne das Blut in die Haut treibt, zu einer Zeit, da es im Magen und Darm notwendig wäre zur Verdauungsarbeit. Doch entscheidet auch hier das Wohlbefinden.

Das Sonnenbad soll nackt geschehen. Wo man aus einer übertriebenen Moralauffassung das Nacktbaden verbietet, sollte man sich auf das Mindestmaß an Bekleidung beschränken. Man beginnt kurz, allmählich immer länger, um sich zu gewöhnen. Am besten legt man sich zu Beginn des Sonnenbades 5-10 Minuten zuerst auf den Rücken, dann auf die rechte Seite, auf den Bauch  und dann auf die linke Seite.  Beim Lesen benutze man eine dunkle Brille, da sonst die vom Papier zurückgeworfenen Lichtstrahlen den Augen schaden.

Man atmet und bewegt sich, frottiert und massiert die Haut, bürstet und ölt sie, um sie aufnahmefähig zu machen. Während der Sonnenbestrahlung ist der Kopf und das Gesicht zu schützen. Am besten mit einem Hut oder im Notfall kann man sich auch mit einem nassen Tuch abdecken.

Spiel und Sport, Gymnastik, Atmung und Schwimmen steigern die günstige Wirkung des Sonnenbades und arbeiten einer schädlichen Reizwirkung entgegen.

Wichtig ist, dass man der Ölbehandlung der Haut eine gebührende Aufmerksamkeit schenkt. Man reibe täglich im Luft und Sonnenbad eine kleine Menge Eldi-Öl in die Haut ein, massiere die Haut und die tiefer gelegenen Muskeln. vor allem die Füße dabei nicht vergessen, die Fußsohle, die Zwischenzehenräume und den Fußrücken. Die eingeölte Haut hat eine große Fähigkeit zur Farbstoffbildung (Melanin).

Wir wünschen Dir heuer viel Spaß und Gesundheit mit der Sonne - mit Hirn und Bedacht ein phantastisches Heilmittel für unsere Zeit

 

Vorträge im April

Es freut mich sehr am Dienstag, den 14. April 2015 um 18:30 Uhr

Gerhard Esterer bei uns begrüßen zu dürfen mit dem Vortrag

Die Kunst des schamanischen Heilens
Der erfahrene Schamane und Naturheiltherapeut Gerhard Ersterer wird uns an diesem Abend einen Einblick in die Urform der Heilkunde der Menschheit geben
Anmeldeschluss: Montag, den 14. April 2014 um 12:00 Uhr

 

Im nächsten Newletter erfährst Du dann viele wichtige und neue Dinge über das Sonnenvitamin/Hormon D.


Liebe Grüße

Anton und Karin Kummer

Web: www.lebendige-kraft.at

Telefon: 02742/79594

 

 

 

 

 

 

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